Strandgespräche

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Am Strand in Gesprächen wird mir immer wieder klar, wie anders wir mit unseren Hunden leben.

Sätze wie:
 „Wenn ich ihn rechtzeitig abrufe, geht’s… aber gestern war er wieder in den Dünen jagen.“

Und ich denke mir: 
Warum lässt man Hunde frei laufen, wenn sie nicht wirklich bei einem bleiben?

Denn seien wir ehrlich – jedes Jagen belohnt sich selbst. Und genau das macht es so schwer, es jemals „in den Griff“ zu bekommen. Sagt doch zumindest die konventionelle Kynologie, oder? 😉

Aber der eigentliche Knackpunkt ist ein anderer:

Zuverlässigkeit durch Kontrolle hat zwei grosse Schwächen –
den Menschen…
und die Kontrolle selbst.

Wir sind dem Hund in vielem schlicht unterlegen.
 Und Kontrolle erzeugt immer Gegendruck.


Aus Hundesicht absolut logisch: Warum sollte ich mich freiwillig von einem sinnbeschränkten, langsameren Wesen einschränken lassen, dass die Kontrolle nicht durchsetzen kann sobald die Leine ab ist?

Das Ergebnis?
 Jagen, Pöbeln, „nicht hören“ – oft nichts anderes als eine Reaktion auf Einschränkung.

Ich sehe das heute anders:
 Unser Zusammenleben ist freiwillig.
 Und genau deshalb brauche ich keine Kontrolle.

Was es bei uns gibt, sind klare, stabile Regeln – unabhängig von der Situation.
Und genau das schafft etwas, das ich früher nie für möglich gehalten hätte:

Echte Stabilität + Sicherheit. Ohne Druck. Ohne Kampf. Überall.

Und ja, früher hat Limoncello auch alles gejagt.

Möchtest du einen echten Tipp um in so eine Beziehung zu starten? Dann kommentier mal was euer Problem ist.

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